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29. Internationales NIMBUS -Treffen

Das Fahrzeugmuseum war in dänischer Hand

Vom 24.08. bis 26.08.2007 wurde im Fahrzeugmuseum Glöthe das 29. internationale NIMBIUS – Treffen durchgeführt. Dabei erwartete den angereisten internationalen Gästen ein straffes Programm. Beginnend am Freitagvormittag, wurde mit einer Abordnung von 15 Fahrzeugen die Stadt Staßfurt mit einer Stadtbesichtigung und mit dem Besichtigen des Stadt- und Bergbaumuseums „eingenommen “. Hierbei sei erstmalig erwähnt, dass fast alle NIMBUS – Fahrzeuge mit Seitenwagen unterwegs waren. Und so ergänzten die Maschinen der Baujahre 1919 bis 1954 auf dem Museumshof die historische Kulisse der Gebäude und der Gerätetechnik.  Weiter ging es zum Rundfunk- und Fernsehmuseum, in dem uns ein langjähriger Mitarbeiter von RFT Staßfurt eindrucksvoll die Entstehung und Entwicklung der Tontechnik schilderte. Pünktlich zum Abend waren dann auch die übrigen Teilnehmer im Fahrzeugmuseum eingetroffen, so dass zur Eröffnung des Treffens einige Grußworte gesprochen werden konnten. Man konnte hier erfahren, dass zwei Drittel aller NIMBUS – Fahrzeuge mit  Seitenwagen ausgerüstet sind. Und auch, dass Anreisewege von 250 bis 700 Kilometer  absolviert wurden, um nach Glöthe zu kommen. Und dieses bei Höchstgeschwindigkeiten von etwa 70 km/h auf eigener Achse ! Nach gemütlicher Abendrunde und dem sehr frühen Frühstück am Samstag brach der Konvoi auf, um nach Bernburg-Strenzfeld zum historischen Erntefest zu fahren. Schon beim dortigen „ Einmarsch“ wurden die Besucher des Festes aufmerksam, denn so was hatte die Umgebung noch nicht erlebt. Zweiunddreißig ( 32 ) Seitenwagenfahrzeuge und 13 Solomaschinen zeigten dann bei der Präsentation einen Bruchteil dessen, was NIMBUS – Motorräder auszeichnet. Robustheit bei einfacher Bauweise, und fast alle Seitenwagen haben einen anderen Aufbau. Für die Post, für den Lastverkehr, für das Heer, für den Personenverkehr … Tausende staunende Gäste in Bernburg waren beeindruckt von der Showvorführung vor der Tribüne, und auch unsere Teilnehmer waren beeindruckt von der Welt der Traktoren, Schlepper und Kutschen. Selbst der anwesende Landrat des Salzlandkreises konnte bei Gesprächen mit den internationalen Fahrern so einiges über den dänischen Fahrzeugbau erfahren. Nach der Rückkehr nach Glöthe gab es Kaffee und Kuchen auf der Museumsterasse und die Fahrzeuge wurden im Fahrzeugmuseum den Besuchern unseres Hauses präsentiert. Mit einer gemütlichen Abendveranstaltung mit einer Bildvorführung am Projektor konnten sowohl die Ereignisse des Tages als auch der vorangegangenen Jahrestreffen ausgiebig diskutiert werden. Und nach einem lockeren Frühstück am Sonntag brachen dann die weitgereisten Gäste in die verschiedenen Richtungen auf. Uns hat stellvertretend für alle NIMBUS – Fahrer der letzte Gast bei der Abfahrt gesagt : Die Fahrt vom Bodensee hierher nach Glöthe ( 700 km ) hat sich gelohnt, und gerne fährt die zwei Tage wieder zurück, um am Dienstag seinen Arbeitskollegen zu erzählen ! Ein prima Lob für unser Team vom FMG.

Ein Dank an dieser Stelle den fleißigen Helfern auf dem Sportplatz des VfB Glöthe, die mit ihrem gepflegten Rasen einen würdigen Rahmen für die Abstellmöglichkeiten der Wohnmobile und Zelte geschaffen hatten.  

Und als Abschlußwort an alle aktiven NIMBUS – Fahrer : Entschuldigung für den Sonnenschein und das gute Wetter hier bei uns in Glöthe !!!
( Für die nichteingeweihten NIMBUS Leute sei erklärt
 : Wo diese Maschinen auftauchen, regnet es. Denn es waren alle Jahrestreffen der vergangenen Jahre verregnet. )

object_04.jpg Bilder vom Treffen gibt es hier
 

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